Donnerstag, November 11, 2004

Vermeidung von Impotenz - Magnesium bei Bluthochdruck

Welche Möglichkeiten gibt es noch, Bluthochdruck ohne potenzgefährdende Arzneimittel wie Betablocker oder Kalziumantagonisten zu 'behandeln'??
Kürzlich habe ich über Coenzym Q10 plus Vitamin E geschrieben, das großes blutdrucksenkendes Potential hat.

Wenn nun auch noch ein weiteres Nahrungsergänzungsmittel, Magnesium nämlich, hinzugenommen wird, ist absehbar, daß einem noch größeren Teil der Betroffenen geholfen werden kann. Das schöne daran: Magnesium-Präparate erhalten Sie preiswert in jeder Apotheke ohne Rezept. Ich empfehle als Optimum: Magnerot Classic, die Magnesium-Orotat-Verbindung, die der Alternativmediziner Hans Nieper entwickelt hat.

Was sind die Fakten, die diese Empfehlung stützen?

Es ist das amerikanische National Institute of Health, eine Art amerikanisches Gesundheitsamt, das Magnesium folgendermaßen beurteilt:
"Befunde legen nahe, daß Magnesium eine wichtige Rolle in der Regulierung des Blutdruckes spielen könnte. Magnesiummangel kann zu metabolischen Veränderungen führen, die ihrerseits zu Herzinfarkten und Schlaganfällen beitragen können. Darüberhinaus liegen Befunde vor, daß verringerte Magesiumspeicher das Risiko für Herzrhythmusstörungen erhöhen und damit indirekt das Risiko für Komplikationen dieser Rhythmusstörungen erhöhen könnten. Große Bevölkerungsstudien haben hohe Magnesiumspiegel mit geringerem Vorkommen von Herzkranzgefäßverengung assoziiert."

Willkommen in der Welt der "Gesundheitsdiplomatie": 'legen nahe', 'kann', könnte' ...
Auch die NIH könnte verklagt werden!

Wie auch immer, die Evidenz ist überwältigend, daß
  • Magnesium ein Hauptfaktor für die Entspannung glatter Gefäßwandmuskelzellen ist und damit den Blutdruck reduziert
  • Magnesium die neuro-muskuläre Erregbarkeit vermindert (Entspannungseffekt)
  • Magnesium als Stabilisisator von Membranen wirkt, was allgemein Energie einspart
  • Magnesium eine Art natürlicher Kalziumantagonist ist (wozu dann noch einen pharmazeutischen Kalziumantagonisten nehmen?)
  • Magnesium die Synthese von Stickoxid fördert, einem Gefäßentspannungsfaktor

Kurz: Mit Coenzym Q10, Vitamin E plus Magnesium haben wir bereits ein Arsenal natürlicher Möglichkeiten der Überwindung von Bluthochdruck in der Hand, das bei einem hohen Prozentsatz der Betroffenen eine deutliche Reduzierung der Medikamentendosis, vielleicht sogar ein völliges Absetzen ermöglicht.

Übrigens: Wenn Sie schon ein Diuretikum nehmen sollen, dann sollten Sie unbedingt Kalium vermehrt zuführen (in Bananen, Zitrusfrüchten, Gemüse oder als billige Kalinor-Brausetabletten). Warum? Kaliummangel - und Diuretika führen sehr oft zu Kaliummangel - führt zu Bluthochdruck...

Viele Grüße

Dr. W. Rösner

Quelle:
Le Magazine, September 2004 - Report: Magnesium In Hypertension Prevention And Control