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#8 vom 5.5.02: Testosteron und Kopfsachen
"Warum Testosteron zu Kopf steigen soll"
- so titelte die Welt am Sonntag letzte Woche.
Halleluja, jetzt merkt man auch langsam in Deutschland, einem Land, das ehemals die Creme de la Creme der Wissenschaft stellte, seit dem 2. Weltkrieg jedoch sukzessive in Provinzialität und Korruption abgeglitten ist, welch eminent zentrale Rolle das männliche Geschlechtshormon für das männliche Verhalten spielt.
Man zeigt sich überrascht, daß ein Mangel an Testosteron "auch das Gehirn in Mitleidenschaft" zieht. Es gab also immer noch 'Fachleute', die glaubten, daß der Wirkungskreis von Hormonen auf ein Organ oder eine Organgruppe begrenzt sei.
Die Wahrheit ist: Alles ist mit allem 'realtime' synchron vernetzt. So wie Schwankungen im Spiegel von Adrenalin, Noradrenalin, Dopamin usw. mit Verhaltens- und Empfindungsänderungen verknüpft sind und umgekehrt, so ist es auch beim Testosteron.
Bei den Frauen wußten ja immer schon alle, daß es 'an den Hormonen' liegt....
Wo führt uns das alles hin?
Vielleicht endlich zu biologischeren Therapien von Erkrankungen, deren Verbindung mit Testosteronmangel belegt ist? Wie z.B. Arterienverkalkung, Gedächtnisschwäche oder Depression bei Männern, ganz zu schweigen von Potenzproblemen?
Na, das wird beim deutschen Innovationstempo noch Jahrzehnte dauern....
In den USA ist man etwas flotter und flexibler. Dort gibt es eine starke Fraktion von Forschern, die hauptsächlich aus dem Anti-Aging kommen, die auf all diese Zusammenhänge schon seit Jahren hinweisen und Strategien zur Förderung eines jugendlichen Hormonprofils propagieren.
Werden diese Strategien konsequent umgesetzt, können in den kritischen Bereichen: Sexualhormone, Wachstumshormon, Insulin und Cortisol nach und nach Verschiebungen hin zu einem jugendlicheren Profil erreicht werden - mit positiven Auswirkungen auf Vitalität und Sexualität.
Diese Strategie ist es auch im wesentlichen, die meinen Empfehlungen zugrunde liegt. Lesen Sie dazu mein eBook und meine Webinformation zu hormonellen Hintergründen von Potenzproblemen.
Die erste Idee des sogenannten 'gesunden Menschenverstandes', nämlich Hormone zu geben, wäre allerdings gar nicht gesund. Das moderne Anti-Aging entwickelt sich immer mehr in Richtung Phytotherapie und orthomolekularer Medizin. Dahinter steht die Erkenntnis, daß Hormone, wenn von außen künstlich zugeführt, schnell in den gealterten Stoffwechselpfaden abgebaut werden - noch bevor die Vorzüge zur Wirkung kommen (einzige Ausnahme: Wachstumshormon).
Die allgemeine Strategie ist daher, die Hormonrezeptoren wieder empfindlicher zu machen (Resensibilisierung genannt) bzw. Einfluß auf die Stoffwechselpfade zu nehmen (Ernährung, Training). Hier spielen pflanzliche Wirkstoffe eine herausragende Rolle: Maca, Muira puama, sibirischer Ginseng u.a., sowie Aminosäuren wie Arginin, Lysin, Ornithin und auch so etwas Simples wie Zink, das als Ko-Faktor eine wichtige Bedeutung für die Aktivität vieler Körperenzyme hat, auch solcher, die in der Hormonverstoffwechslung wichtig sind.
All diese komplexen Erkenntnisse und Strategien führten zur Entwicklung kombinierter Nahrungsergänzungen, die mit pflanzlichen und orthomolekularen Komponenten eine Wiederherstellung jugendlicherer Stoffwechselverhältnisse im Körper fördern.
Wir sehen unsere Aufgabe darin, verschiedene auf dem Markt angebotene Präparate mit dieser Zielrichtung zu sichten, zu bewerten und, falls für sinnvoll erachtet, Ihnen zugänglich zu machen.
Wir hoffen, Ihnen damit helfen zu können, Ihr Leben kraftvoller zu gestalten und Ihre Partnerschaft zu bereichern.
Viele Grüße und Power
Team WCS Inc.
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