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#10 vom 26.5.02: Sport ist Mord - oder Hungern?
Sport ist Mord - oder Hungern?
Liebe Interessenten,
"Sport ist Mord" lautet die gängige Reflexantwort der ewig Faulen, wenn die Gefahr von Schweißbildung durch Bewegung in irgendeiner Form herannaht.
Welche Argumente haben die Sportgegner?
Es sind, Überraschung, gute Argumente!
Einmal die Anschauung: Weltbekannte Sportler leben nicht länger als wir Durchschnittsbürger und diejenigen mit gutem Gedächtnis erinnern sich vielleicht noch an den Herzinfarkt des Jogging-Gurus Cooper, was der Jogging-Bewegung allerdings kaum geschadet hat.
Die Verletzungs- und Krankheitsanfälligkeit von Sportlern ist offensichtlich - fast täglich berichten Medien darüber.
Die Wissenschaft scheint diese Beobachtungen zu stützen:
Was beim Sport entsteht sind massenhaft freie Radikale! Jene reaktionsfreudigen Sauerstoffmoleküle also, die für eine Reihe zellschädigender Stoffwechselveränderungen sorgen und vom Körper unter Zuhilfenahme von Vitaminen und anderen 'Radikalenfängern' entsorgt werden müssen!
Das sind Faktoren, die den Organismus schädigen. V.a., wenn die Vitaminversorgung mangelhaft ist, wie fast immer bei Mittelauropäern mit EU-genormter Ernährung.
Dennoch läßt die Wissenschaft und Präventionsmedizin nicht locker, uns zu Bewegung anzuhalten, Sport zu propagieren.
Wie paßt das zusammen? Welche Argumente sprechen für Sport? Wie können wir die negativen Sporteffekte meiden?
3 Fragen - 3 Anworten:
1. Die American Aging ASSOCIATION befasste sich auf Ihrer letzten Konferenz in Madison, Wisconsin, mit der Frage: 'Sport, Nahrungsentzug, Hormonersatz, pflanzliche Nahrungsergänzungen - was hilft gegen Alterung?'
Die Antworten:
Nr. 1: Nahrungsentzug ist eindeutig am wirksamsten als Mittel, das Leben zu verlängern. Wohlgemerkt: nicht Mangelernährung (wie es z.B. in Notzeiten geschieht), sondern Kalorienrestriktion bei guter Vitamin- und Mineralienversorgung ....
Nr. 2: Sportübungen sind bei gleichzeitiger Überernährung (also dem üblichen Lebenstil in zivilisierten Ländern) ohne Effekt auf die Gesamtlebensdauer - wirkt jedoch auch nicht verkürzend (das zum Thema Mord).
Jedoch wirkt Sport effektiver als Kalorienentzug gegen Insulinresistenz.
Für alle, die es noch nicht auf meinen Seiten gelesen haben: Insulinresistenz, d.h. zunehmende Unempfindlichkeit gegenüber diesem Hormon, führt zu Fettbildung am Bauch (und später zu Diabetes). Mehr darüber, hier.
Fett am Bauch - und jetzt sind wir bei unserem Thema - führt verstärkt zu Aromatisierung von Testosteron, also Umwandlung unseres Man-Powerhormons in 'gemütliche' Östrogene....
Wollen Sie das??
Das ist Ihre Sache, ich erkläre Ihnen nur, wie's funktioniert.
Damit ist auch schon Frage 2 geklärt, nämlich
Welche Argumente
für Sport sprechen
Sport hält den Bauch schlank. Schlanker Bauch = manpower. Sie verstehen, was ich meine!
Insulinresistenz ist ein Mega-Alterungsfaktor für sich alleine. Es sprengt den Rahmen dieses Newsletter, alle negativen Auswirkungen dieser Alterungserscheinung zu erläutern.
Es gibt also keine vernünftige Alternative zu Sport, denn Hungern ist weniger effektiv für Fettabbau.
Hungern geht realiter meist mit Vitaminmangelversorgung einher - sehr schlecht. Genauso wichtig: beim Hungern ohne Sport wird fast immer zuerst Muskulatur abgebaut! Die fehlt dann nachher als Fettverbrenner. Ziemlich dumm.
Warum Hungern die Lebensdauer vergrößert? Dieser Frage gingen andere Forscher nach, indem Sie Würmer beobachteten. Interessant, zwei Faktoren führen bei Würmern zu verminderter Fruchtbarkeit und Inaktivität: Nahrungsmangel und Überbevölkerung!
Das bestätigt übrigens vollkommen meine These, dass die 'Überfüllung der Räume' ein wesentlicher Faktor zunehmender Potenzprobleme vieler Männer ist: www.alternativen-fuer-viagra-bei-impotenz.com/psyche.html
Nahrungsmangel führt zu verminderter Fruchtbarkeit und verminderte Fruchtbarkeit führt zu verlängerter Lebensdauer!! Das ist das Ergebnis weiterer Untersuchungen. Die Zusammenhänge sind noch nicht en detail geklärt.
Die grobe Richtung macht allerdings biologischen Sinn:
Bei Nahrungsmangel vermehrt "man" sich nicht, das wäre unklug. Es ist sehr zu vermuten, daß dies auch für Menschen gilt, die zwar weitgehend instinktlos handeln, aber dennoch biologisch sinnvollen Regelvorgängen unterliegen genauso wie Würmer (seien Sie nicht so arrogant!).
Die negativen Sporteffekte meiden
um zum dritten Teil der Frage zu kommen, ist relativ einfach.
- Übertreiben Sie nicht! Wenn Sie sich nach dem Sport abgeschlagen und nicht frisch fühlen, haben Sie übertrieben.
- Wenn Sie schon ehrgeizig sind, dann nehmen Sie wenigstens ein hervorragendes Antioxidans wie z.B. LifeExtension Mix (Multivitamin LifeExtension Mix), um die freien Radikale abzufangen, die Sie bilden.
- Machen Sie Krafttraining statt aerobes Training (Joggen, Fahrradfahren, Langstreckenschwimmen) - das baut mehr Muskeln auf, hilft effektiver Wachstumshormon zu bilden und produziert weniger Sauerstoffradikale als Ausdauertraining.
Lassen Sie sich nicht von anderslautenden Empfehlungen irritieren. Diese basieren meist auf dem Kenntnisstand der 80er-Jahre.
Viele Grüße und Power
Team WCS Inc.
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